Kleiner Mann - Nordische Mütze

Heute habe ich eine neue Anleitung für euch. 

[For the English version of the Pattern follow the link to my Ravelry account.]

 
Die DROPS Nord ist neu in das Garnstudiosortiment gekommen und ich wollte sie unbedingt teststricken. Sie besteht aus Alpaka Superfine, Hochlandwolle und Polyamid. 

DROPS Nord - neu im Garnstudiosortiment

 Ich bin zwar kein Fan von Kunstfaseranteilen in Garnen (doch machen sie Sinn, wenn es um Formstabilität oder Strapazierfähigkeit geht), doch die Nord ist so weich und gut zu stricken, dass ich sie wirklich mag. 

Als ich die ersten Knäuel in der Lieferung hatte, wusste ich, da stricke ich eine Mütze für den allerbesten Neffen. Das geht schnell und macht Sinn (da er ja rasant wächst und so jeden Winter neu ausgerüstet werden muss - das kennen bestimmt viele von euch ;)).


 Die Anleitung ist vom ersten Monat bis zu 6 Jahren geschrieben. Man benötigt ein Knäuel (ab zwei Jahren 2 Knäuel) DROPS Nord, 6 Maschenmarkierer und 3 mm Nadeln (eine kurze Rundstricknadel und/oder Nadelspiel). Alternativ kann man auch mit der DROPS Alpaca oder BabyAlpaca Silk stricken.

Durch das durchgehende Rippenmuster wächst sie ein Stück mit, was praktisch ist. Das Bündchen wird doppelt umgeschlagen und macht sie schön warm (der Alpakaanteil in der Wolle tut sein übriges dazu).


Die Anleitung findet ihr bei Ravelry oder hier:

Anleitung: Nordmann Mütze - Deutsch [klick]
Pattern: Nordmann Hat - English [click]

Habt viel Freude beim Stricken!

doris






Momentan ist es etwas ruhiger bei mir, viele von euch wissen ja bereits, ein Baby ist im Anmarsch und da nehme ich mir die Zeit, die mir neben dem Shop bleibt, als freie Zeit ;)

Doch diesen Sonntag hat mich der Garnstudionewsletter gepackt und ich musste einfach diese kleine Herbstdeko nachstricken.

Es ist eine Garnstudioanleitung und es werden nach Zählmuster verkürzte Reihen gestrickt. Wenn ihr euch jetzt denkt - "Verkürzte Reihen, oh nein, was ist denn das?" - kann ich euch beruhigen, denn es gibt ein Video zur Anleitung indem euch der Kürbis vorgestrickt wird. Bei verkürzte Reihen dreht man mitten in der Reihe um und strickt wieder zurück. Ohne Randmasche. So erhält man Rundungen, vielleicht kennt ihr ja die Bummerangferse bei Socken. Die Fersenform erhält man durch das Stricken von verkürzten Reihen.

Der Kürbis ist dafür eine gute Übung. 



In der Anleitung hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Beim kleineren Kürbis strickt man das Musterdiagramm A2 (nicht A1). Ich habe ihn mit Resten der DROPS Karisma und 4er Nadeln gestrickt. Eigentlich wäre die DROPS Nepal und 5er Nadeln dafür gedacht, doch wenn man Reste hat, warum nicht diese aufbrauchen?

Also: Ran an die Nadeln, mehr Strickkürbisse braucht die Welt!

 
DROPS Extra 0-1170
DROPS Extra 0-1170

Alles Liebe,
doris

Was ich beim Stricken immer mit mir habe, seht ihr auf dem Bild. Es wird mit jedem Projekt mehr - und ja, ich gebe es zu, es wird auch unordentlicher. 

Heute habe ich es zum Anlass genommen und neu sortiert und dabei ein Foto für euch gemacht.

Vieles davon könnt ihr in meinem Shop bestellen, einen Blick in die Zubehör-Kategorie dürft ihr gerne öfter werfen. Es kommen laufend neue Sachen hinzu, manche kennt man noch von seiner Oma.


Zunächst ist da links meine Zubehörtasche. Da ich pendle und oft nur am Wochenenden zuhause bin, nehme ich meine Stricksachen immer mit hin und her. Die Tasche habe ich selbst genäht, es ist nicht schwer.
 Eine Anleitung dafür findet ihr hier im Blog.

Dann schwirren immer noch austauschbare Rundnadeln oder Stricknadeln (hier das Sockenwunder) von einem meiner letzten Projekte herum. Ein kurzes Seil mit Verschlusskappen und Schlüssel zum festdrehen, habe ich immer dabei. So kann ich stillgelegte Maschen unkompliziert zur Seite legen und dann gleich direkt davon abstricken.

 An meiner Visitenkarte steckt eine Stopfnadel zum Fadenvernähen und unzählige Maschenmarkierer. Offene, Geschlossene, welche die beides können (die Birnenförmigen sind meine liebsten Alleskönner) und Selbstgemachte. Erst wusste ich nicht, wie und warum ich sie benutzen sollte, doch wenn man sich an sie gewöhnt hat, macht es das Stricken um Vieles einfacher. Man kann damit Rundenbeginne, Rapporte (Mustersätze), Abnahmen oder Zunahmen kennzeichnen. Die geschlossenen werden mitgestrickt (wie eine Masche werden sie von der linken auf die rechte Masche gehoben), die offenen können in das bereits Gestrickte eingehängt werden, z.B. bei einer Zunahmestelle.


Auch nicht mehr wegzudenken und meine Stricherlliste ersetzend ist der Reihenzähler von Clover aus Japan. Er klickt vor sich hin und zählt für mich Reihen, Zunahmen, Maschen im Zehnerschritt beim Anschlagen,... mit. Herr Stricker weiß dann "Redklick arbeitet, es ist kompliziert, besser nicht mit ihr reden".
 
Dann habe ich noch ein Nadelmaß mit dabei. Beim Nadelmaß steckt man die Nadelspitzen durch die Löcher, damit man weiß, welche Größe die Nadel hat. Manchmal hat man ja ein großes Durcheinander und die Beschriftung ist längst nicht mehr zu lesen (oder war überhaupt nicht da).


Fehlen dürfen auch nicht ein Maßband, eine Fadenschere, Häkelnadeln (falls mal eine Masche das Weite sucht; bzw. kette ich oft auch mit einer Häkelnadel ab, damit der Abschluss nicht zu eng wird). Die Selbstgeschnitze aus Holz ist mein Liebling (und ganzer Stolz). Aja, und ein Bleistift gehört noch dazu: Die Stricherlliste war ja nicht das Einzige, das ich oft wo zu einer Anleitung dazukritzelt habe.

Das war es jetzt. So muss ich nur mehr ganz selten vom Stricken aufstehen, weil ich das oder das brauche und dann - ach - das habe ich auch noch vergessen... Ihr kennt das bestimmt.


Liebe Grüße,
doris