Könnt ihr euch noch an den Blogpost erinnern, an dem ich euch das Sockenwunder vorgestellt habe? Zusammen mit der Anleitung für die Kuschelspiralsocken?

Die wohl kleinste Rundstricknadel der Welt: das addi Sockenwunder

Mittlerweile haben es damit ja schon viele versucht, entweder man liebt oder hasst es. Damit man weiß, zu welcher Gruppe man gehört, lohnt es sich, nicht vorzeitig aufzugeben. Vom Nadelspiel zum Sockenwunder ist es eine riesen Umstellung, doch für das mehrfärbige Stricken in Runden kann ich mir nichts besseres vorstellen, da man mit den Fäden nicht um mehrere Ecken muss (wie es beim Nadelspiel der Fall wäre) - und deswegen oftmals zu lange oder kurze Spannfäden entstehen. Einige hatten auch Probleme mit der Handhaltung der kurzen Nadeln, denn irgendwie verkrampft man sich (zumindest am Anfang) ständig. Aber wenn ich daran denke, wie krampfig das Stricken beim Stricken-lernen war,... Es braucht also Übung...

Das Sockenwunder kommt jedoch an seine Grenzen, wenn die Maschenanzahl so klein ist, dass selbst die Minirundstricknadel zu lange ist. Nun, dagegen kann man etwas unternehmen, dachte sich Sylvie Rasch alias "CraSy Silvie" in Zusammenarbeit mit addi.
[Mehr Informationen findet ihr hier.]

Anleitung für die Socke: Soxx Nr.13 aus dem Soxxbook von Stine_und_Stitch
Wolle: DROPS Fabel

So wurde das Sockenwunder 2.0 entwickelt, es nennt sich "addiCraSyTrio" und ist besonders für das Stricken von kleinen Runden geeignet. Auch wenn man sich mit der Handhaltung mit dem Sockenwunder schwer getan hat, diese Nadeln liegen fast wie normale Strumpfstricknadeln in der Hand.

In einer Packung befinden sich 3 Nadeln, ausgestattet mit je einer Lace- und einer Basicspitze. Dazwischen ist ein 4cm kurzes Seilstück, welches dafür sorgt, dass sich die Nadeln zur Runden biegen lassen, flexibel sind. Es sind also 2 Nadeln im Strickstück, mit der dritten Nadel strickt man ab. Vergleicht man es mit dem Nadelspiel, hat man statt 4 Nadelwechsel pro Runde damit nur 2. Was wiederum gut für die Spannfäden ist. Und rausgerutscht ist mir bis jetzt auch noch keine Nadel.

Etwas Übung braucht auch das addiCraSyTrio, doch für Socken finde ich es ideal. Eine Bummerangferse, Käppchenferse und selbst die Spitze lassen sich ohne viel Umdenken damit stricken. Ich bin auch schon am Ausprobieren für wirkliche Minirunden, da ich Fäustlinge (nach einer Garnstudioanleitung) für den Lieblingsneffen (er ist auch mein Einziger ;)) stricke. Da brauche ich definitiv noch mehr Übung, um das mit der richtigen Fadenspannung zu können.


Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, sie zu probieren, ihr findet sie bei mir im Shop [klick].

Alles Liebe,
doris





Kleiner Mann - Nordische Mütze

Heute habe ich eine neue Anleitung für euch. 

[For the English version of the Pattern follow the link to my Ravelry account.]

 
Die DROPS Nord ist neu in das Garnstudiosortiment gekommen und ich wollte sie unbedingt teststricken. Sie besteht aus Alpaka Superfine, Hochlandwolle und Polyamid. 

DROPS Nord - neu im Garnstudiosortiment

 Ich bin zwar kein Fan von Kunstfaseranteilen in Garnen (doch machen sie Sinn, wenn es um Formstabilität oder Strapazierfähigkeit geht), doch die Nord ist so weich und gut zu stricken, dass ich sie wirklich mag. 

Als ich die ersten Knäuel in der Lieferung hatte, wusste ich, da stricke ich eine Mütze für den allerbesten Neffen. Das geht schnell und macht Sinn (da er ja rasant wächst und so jeden Winter neu ausgerüstet werden muss - das kennen bestimmt viele von euch ;)).


 Die Anleitung ist vom ersten Monat bis zu 6 Jahren geschrieben. Man benötigt ein Knäuel (ab zwei Jahren 2 Knäuel) DROPS Nord, 6 Maschenmarkierer und 3 mm Nadeln (eine kurze Rundstricknadel und/oder Nadelspiel). Alternativ kann man auch mit der DROPS Alpaca oder BabyAlpaca Silk stricken.

Durch das durchgehende Rippenmuster wächst sie ein Stück mit, was praktisch ist. Das Bündchen wird doppelt umgeschlagen und macht sie schön warm (der Alpakaanteil in der Wolle tut sein übriges dazu).


Die Anleitung findet ihr bei Ravelry oder hier:

Anleitung: Nordmann Mütze - Deutsch [klick]
Pattern: Nordmann Hat - English [click]

Habt viel Freude beim Stricken!

doris






Momentan ist es etwas ruhiger bei mir, viele von euch wissen ja bereits, ein Baby ist im Anmarsch und da nehme ich mir die Zeit, die mir neben dem Shop bleibt, als freie Zeit ;)

Doch diesen Sonntag hat mich der Garnstudionewsletter gepackt und ich musste einfach diese kleine Herbstdeko nachstricken.

Es ist eine Garnstudioanleitung und es werden nach Zählmuster verkürzte Reihen gestrickt. Wenn ihr euch jetzt denkt - "Verkürzte Reihen, oh nein, was ist denn das?" - kann ich euch beruhigen, denn es gibt ein Video zur Anleitung indem euch der Kürbis vorgestrickt wird. Bei verkürzte Reihen dreht man mitten in der Reihe um und strickt wieder zurück. Ohne Randmasche. So erhält man Rundungen, vielleicht kennt ihr ja die Bummerangferse bei Socken. Die Fersenform erhält man durch das Stricken von verkürzten Reihen.

Der Kürbis ist dafür eine gute Übung. 



In der Anleitung hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Beim kleineren Kürbis strickt man das Musterdiagramm A2 (nicht A1). Ich habe ihn mit Resten der DROPS Karisma und 4er Nadeln gestrickt. Eigentlich wäre die DROPS Nepal und 5er Nadeln dafür gedacht, doch wenn man Reste hat, warum nicht diese aufbrauchen?

Also: Ran an die Nadeln, mehr Strickkürbisse braucht die Welt!

 
DROPS Extra 0-1170
DROPS Extra 0-1170

Alles Liebe,
doris

Was ich beim Stricken immer mit mir habe, seht ihr auf dem Bild. Es wird mit jedem Projekt mehr - und ja, ich gebe es zu, es wird auch unordentlicher. 

Heute habe ich es zum Anlass genommen und neu sortiert und dabei ein Foto für euch gemacht.

Vieles davon könnt ihr in meinem Shop bestellen, einen Blick in die Zubehör-Kategorie dürft ihr gerne öfter werfen. Es kommen laufend neue Sachen hinzu, manche kennt man noch von seiner Oma.


Zunächst ist da links meine Zubehörtasche. Da ich pendle und oft nur am Wochenenden zuhause bin, nehme ich meine Stricksachen immer mit hin und her. Die Tasche habe ich selbst genäht, es ist nicht schwer.
 Eine Anleitung dafür findet ihr hier im Blog.

Dann schwirren immer noch austauschbare Rundnadeln oder Stricknadeln (hier das Sockenwunder) von einem meiner letzten Projekte herum. Ein kurzes Seil mit Verschlusskappen und Schlüssel zum festdrehen, habe ich immer dabei. So kann ich stillgelegte Maschen unkompliziert zur Seite legen und dann gleich direkt davon abstricken.

 An meiner Visitenkarte steckt eine Stopfnadel zum Fadenvernähen und unzählige Maschenmarkierer. Offene, Geschlossene, welche die beides können (die Birnenförmigen sind meine liebsten Alleskönner) und Selbstgemachte. Erst wusste ich nicht, wie und warum ich sie benutzen sollte, doch wenn man sich an sie gewöhnt hat, macht es das Stricken um Vieles einfacher. Man kann damit Rundenbeginne, Rapporte (Mustersätze), Abnahmen oder Zunahmen kennzeichnen. Die geschlossenen werden mitgestrickt (wie eine Masche werden sie von der linken auf die rechte Masche gehoben), die offenen können in das bereits Gestrickte eingehängt werden, z.B. bei einer Zunahmestelle.


Auch nicht mehr wegzudenken und meine Stricherlliste ersetzend ist der Reihenzähler von Clover aus Japan. Er klickt vor sich hin und zählt für mich Reihen, Zunahmen, Maschen im Zehnerschritt beim Anschlagen,... mit. Herr Stricker weiß dann "Redklick arbeitet, es ist kompliziert, besser nicht mit ihr reden".
 
Dann habe ich noch ein Nadelmaß mit dabei. Beim Nadelmaß steckt man die Nadelspitzen durch die Löcher, damit man weiß, welche Größe die Nadel hat. Manchmal hat man ja ein großes Durcheinander und die Beschriftung ist längst nicht mehr zu lesen (oder war überhaupt nicht da).


Fehlen dürfen auch nicht ein Maßband, eine Fadenschere, Häkelnadeln (falls mal eine Masche das Weite sucht; bzw. kette ich oft auch mit einer Häkelnadel ab, damit der Abschluss nicht zu eng wird). Die Selbstgeschnitze aus Holz ist mein Liebling (und ganzer Stolz). Aja, und ein Bleistift gehört noch dazu: Die Stricherlliste war ja nicht das Einzige, das ich oft wo zu einer Anleitung dazukritzelt habe.

Das war es jetzt. So muss ich nur mehr ganz selten vom Stricken aufstehen, weil ich das oder das brauche und dann - ach - das habe ich auch noch vergessen... Ihr kennt das bestimmt.


Liebe Grüße,
doris




Lange habe ich daran gestrickt, fertig ist sie schon eine Weile, nur das mit dem Fotografieren dauert dann immer noch ein bisschen länger.

Gestrickt nach einer Anleitung von Heidi Kirrmaier.

Ein paar Sachen habe ich während des Strickens gelernt, ich stricke ja nicht so oft größere Projekte zum Anziehen:

o Englische Anleitungen sind für mich zu schaffen. Die Anleitung für die Weste "Quick Sand" von Heidi Kirrmaier findet ihr bei Ravelry.

o Etwas von oben nach unten zu stricken ist toll - und es hat den Vorteil, dass man keine Nähte hat und das Gestrickte immer anprobieren kann.

o Die DROPS Bomull-Lin (ein Baumwoll-Leinen-Gemisch) ist überhaupt nicht so robust, wie sich das Garn als Knäuel angreift. Bisher habe ich ja damit nur Taschen, Körbe,... gehäkelt und gestrickt. Sie wird nach dem Waschen weich (und etwas weiter, also immer eine Maschenprobe machen), trägt sich angenehm auf er Haut und ist ideal für den Sommer.

o Ärmel mit dem Magic Loop zu stricken, ist für mich nichts. Da brauche ich eeeeewig und das Gefädle nervt mich. Wer damit Socken stricken kann, hat meine Hochachtung!!! Fazit daraus: Ich habe mein Nadellager aufgestockt und es gibt jetzt auch 5,5mm Rundstricknadeln zu kaufen (es muss ja Vorteile haben, wenn man an der Quelle sitzt).

o Ich mag keine engen Ärmel und keine Mini-Rollblenden, das habe ich dann abgeändert. Ein riesen Vorteil, wenn man sich selbst Sachen stricken kann, das findet bestimmt jede StrickerIn so, nicht wahr?


  Die Weste / Jacke wird mich den Sommer über begleiten. Wenn ich die Zeit dazu finde, werde ich mir vielleicht für den Winter eine Version mit der DROPS Nepal stricken. Aber bis dorthin da wird bestimmt eine andere Strickidee meinen Weg kreuzen ;)


Alles Liebe,


doris











oder
Quallen für Frühchen

Eine liebe Kundin hat mich auf eine Gruppe eifriger Häklerinnen aufmerksam gemacht, die Oktopusse und Quallen für Frühchenstationen in Österreich häkeln.

Meine zwei Quallen...

 Das Prinzip ist einfach: 

Die kleinen Häkelfreunde sollen Frühchen vor allem Gesellschaft leisten; die Tentakel erinnern sie an die Nabelschnur und sie spüren sie gerne (und reißen so weniger an den Kabeln und Schläuchen, die sie noch umgeben). Eltern dürfen natürlich selbst entscheiden, ob sie das möchten oder nicht.

Die Oktopusse und Quallen müssen jedoch erst für die Frühchenstation vorbereitet und desinfiziert werden, das macht die liebe Doris, eine Krankenschwester.  

Deshalb ist es sehr wichtig, dass man sich beim Häkeln - und auch so - an die Vorgaben hält!

 Es gibt eine Facebookgruppe, in der ihr alles erfahrt. Doris und Miriam kümmern sich toll um die Gruppe. Auch findet ihr in den Beiträgen viel Hilfe. Die Anleitungen und Infos selbst findet ihr in den Dateien (links oben).

Es gibt sogar ein Video als Häkelanleitung. Die findet ihr hier.

Wenn ihr auf das Bild klickt, kommt ihr zur Facebookgruppe:

https://www.facebook.com/groups/129776744148091/

 Ein paar Informationen zusammengefasst: 

Es dürfen nur 100%ige Baumwollgarne verwendet werden, die max. Länge beträgt 20cm, die Füllwatte muss bei 60 Grad waschbar sein und wenn man zu locker häkelt (oder eine kugelförmige Füllwatte verwendet), sollte die Füllwatte in einen Seidenstrumpf gegeben werden. Also häkelt lieber zu fest als zu locker (oder nehmt eine kleinere Nadel) und näht alles gut fest.



Ich habe meine Quallen mit der Öko-Tex-zertifierten DROPS Muskat und einer 3mm Nadel gehäkelt; für die Tentakellänge waren wegen der Dicke des Garn 40 Luftmaschen ausreichend. Der Kopf wird in Spiralen und nicht in Runden (die mit einer Kettmasche geschlossen werden) gehäkelt, das steht nicht in der Anleitung. 

Natürlich könnt ihr euch bei den Farben austoben! Für den Oktopuss gibt es auch eine Anleitung, die für die DROPS Paris passt (wenn ihr vl. davon noch Restknäuel habt). Wenn ihr schon etwas Häkelerfahrung habt, schafft ihr es bestimmt.

Für mich waren es meine ersten Amigurumi, das Gesicht ist noch sehr verbesserungswürdig - wie meine Geduld beim Häkeln von so feinen Sachen ;)



Es würde mich freuen, wenn viele von euch zur Häkelnadel greifen würden!

Meine zwei Quallis machen sich bald auf den Weg zu Doris.

Alles Liebe,
doris




... doch manche Modelle erleichtern den Anfang.

Heute soll es ein Beitrag sein, in dem ich ein einfaches Grundmodell für Häkelanfänger vorstelle. Man sollte dennoch schon ein bisschen Erfahrung haben und die Grundmaschen kennen.

Vieles was für Geübte selbstverständlich ist, kann einem am Anfang der Häkel/Stricklaufbahn einige Nerven kosten.

Doch ist es ganz normal, dass man am Anfang immer wieder neu anfangen muss, eine Anleitung gefühlt tausend Mal liest und noch immer nicht so richtig weiß, wie das gehen soll. Mir geht es jetzt noch immer so. Man lernt aber auf diese Weise am Meisten.

Manchmal hilft es, Mütter, vielleicht auch so manchen Vater, Freunde, Nachbarn und Omas zu fragen - will man es ganz alleine versuchen, helfen Anleitungen mit Videos. Es häkelt also jemand vor und man selbst häkelt nach.

Und genau hier möchte ich ansetzen: Ich werde euch unten eine Anleitung mit Video zeigen, die meiner Meinung nach zu schaffen ist, wenn man nur ein kleines bisschen Häkel/Strickerfahrung hat. 
 
Bei Garnstudio-Anleitungen findet ihr die passenden Videos zu den Modellen immer ganz unten in der Anleitung bzw. neben dem Bild. Es gibt auch auf der Seite einen Technikvideoteil, falls ihr mal nicht wisst, wie man z.B. eine Kettmasche macht, kann man das dort suchen (oder in eine Suchmaschine eingeben). 

Das Grundmodell ist ein gehäkeltes Viereck, ein "Granny Square":

Waschtuch "Take Care" im Granny Square Stil
DROPS Nr: 0-1079

http://www.garnstudio.com/pattern.php?id=6967&cid=9


Es wird mit der DROPS Paris und einer Häkelnadel Nr. 5 gehäkelt. Es ist ein einfaches Quadrat, schaut euch zunächst das Video an, die anderen, dazupassenden Videos findet ihr hier




ACHTUNG: Im Video werden 4 Runden gehäkelt, in der Anleitung sind es 9 Runden bis zur letzten Runde. Das Prinzip wiederholt sich jede Runde, nur die Maschenanzahl zwischen den Ecken wird größer (von Ecke zu Ecke hat man immer um 4 Stäbchen mehr als die Reihe in der Vorrunde hatte). 

Das Schwierige hier ist der Anfang bzw. Ende der Reihe. Da man die Runde IMMER mit 3 Luftmaschen beginnt, muss man am Ende aufpassen, dass man nicht 1 Stäbchen zuviel macht: Denn die 3 Luftmaschen müsst ihr wie 1 Stäbchen zählen. In die 3. Luftmasche macht ihr in jeder Reihe eine Kettmasche und schließt so die Runde ab. 

Am Besten zählt man am Anfang die Stäbchen von Ecke zu Ecke nach.



1. Reihe = 3 Stäbchen von Ecke zu Ecke
1. Reihe = 7 Stäbchen von Ecke zu Ecke
2. Reihe = 11 Stäbchen von Ecke zu Ecke 
3. Reihe = 15 Stäbchen von Ecke zu Ecke
....
immer um 4 Stäbchen pro Reihe dazu.


Die Abschlussrunde besteht dann aus festen Maschen und keinen Stäbchen.

Decke "Too much fun" - DROPS 162-4

 Wenn ihr es nicht als Wasch- oder Spültuch nehmen wollt, es ist ein ganz einfaches Granny Square und man kann damit Kissen oder Decken häkeln. Für ein Quadrat in der Größe 24x24cm benötigt ihr ca. 1,5 Knäuel von der DROPS Paris. 

Ein Quadrat kann man groß oder klein häkeln, ganz wie man mag. D.h. man häkelt immer in Runden bis man eine Babydeckengröße oder Kissengröße,... erreicht hat. Man kann es auch mit jeder Wolle/Garnqualität häkeln, erlaubt ist, was gefällt, die Häkelnadelgröße muss zu der Woll/Garnstärke passen.




Wenn man dieses Quadrat mit der DROPS Eskimo und einer Häkelnadel Nr. 8 häkelt, lässt sich ein Sitzkissen häkeln, welches man in der Waschmaschine filzt. Es ist super praktisch, wenn der Boden draußen noch etwas kalt oder steinig ist, zum Wandern oder einfach nur für den Lieblingssessel. 

DROPS Eskimo - Öko-Tex Zertifizierte, reine Schurwolle

 Für ein Sitzquadrat von 37x37cm (vor dem Filzen ist es ca. 52x52cm) benötigt man 200g Eskimo. 

Ich habe zuerst die beiden Knäuel in dem dunkleren Grau (46 Mittelgrau) und dann die beiden in dem helleren Grau (53 Hellgrau) verhäkelt. Am Schluss muss man immer die Wolle im Auge behalten, man glaubt nicht, wieviel man gegen Ende für eine Runde benötigt.

Die Abschlussrunde habe ich wie im Video mit festen Maschen gemacht.

Nun werden noch alle Fäden vernäht. 


Vor dem Waschen ist es riesig...

 Sobald das geschafft ist, muss es noch gewaschen & gefilzt werden:

Mit einem Handtuch in der Waschmaschine mit 40 Grad waschen (normales Waschmittel), mindestens 800 Touren. 
Danach noch in Form ziehen. 

Später kann man es im Wollwaschprogramm mit 30 Grad ganz normal waschen.


 Habt viel Freude damit, ich bin dann mal an der Ybbs ;)
doris









"Fanti" der Elefant *

Vor einiger Zeit hat sich 'meine' Wolle auf gemacht, um ein Elefant zu werden. Naja, eher: ... um ein Viertelelefant zu werden.

DROPS Nepal 0517 Mittelgrau - DROPS Nepal 0100 Natur

Die Geschichte dahinter: Eine Freundin von mir, Andrea von der "Familienlektüre", bastelt in ihrem Blog Kreativbücher für Erwachsene & Kinder immer wieder Probe und stellt sie vor. Jetzt war ein Häkelbuch an der Reihe; nur häkelte dieses Mal nicht sie oder ich, sondern die liebe Kathrin.

Diese hat sich aus dem Buch "Deko häkeln. Bücherdackel, Vorhangfuchs und Co." von Anisbee die Elefantentrophäe ausgesucht. 

 
Die Wolle dazu hatte ich schnell gefunden: 
Die DROPS Nepal sollte es sein, sie lässt sich wunderbar häkeln und durch die Mixfarbe sieht der Elefant gleich elefantiger aus ;). Auch hatte sie ungefähr die gleiche Lauflänge wie das Garn in der Anleitung und daher konnte man sie 1:1 nachhäkeln. 


Die Anleitung ist verständlich geschrieben, doch braucht es schon gute Häkelkenntnisse, um sie nachzuhäkeln (die Anleitungen sind nach Schwierigkeitsgrad eingeteilt, diese Anleitung hatte 3 von 3 Sternen). Vor allem war das Zusammennähen etwas kniffelig, nach einigem Überlegen hat es doch geklappt. Mehr über Kathrins Häkelerfahrungen findet ihr hier.

Fast fertig...

... ganz fertig.

  Es müssen nicht immer "Krickerl" an der Wand sein, es kann auch mal ein Wollelefant namens Fanti dort hängen, oder nicht? 


   Viele Anleitungen und Ideen im Buch können so manches (Kinder)Zimmer verschönern. Wenn ihr jetzt Lust dazu bekommen habt, hier findet ihr das Buch:

Deko häkeln. Bücherdackel, Vorhangfuchs und Co.
Von: Anisbee.
EMF Verlag - 2016


Ein großes Dankeschön noch an Andrea und Kathrin!

Alles Liebe,
doris



* Buchrezension





  

Wimpelkette



Vor beinahe einem Jahr bin ich Tante geworden. Der kleine große Mann hat also bald Geburtstag. Ich wollte ihm eigentlich etwas Nähen, doch dann überkam mich die Lust am Häkeln. Zum Spielen hat er eigentlich genug, deshalb bin ich auf eine Wimpelkette gekommen. So wird sein Zimmer farbenfroh. Er ist schon so groß, dass er nämlich schon ganz alleine schlafen kann. Jaaaa, ich bin eine stolze Tante (Goli) und ganz verliebt in den Kleinen ;)

Vielleicht kennt ihr auch einen kleinen Menschen, dessen Zimmer etwas Schmuck vertragen kann und wollt sie nachhäkeln. Natürlich kann sie auch Fenster, Zimmer, Balkone, Geburtstagsfeiern,… schmücken. Es ist überhaupt nicht schwierig, es ist immer dasselbe Prinzip. Die Größe kann man selbst bestimmen, man hört einfach auf, wenn man findet, die Wimpel sind groß genug.




Material:
für 7 Wimpel á ein gleichschenkeliges Dreieck mit 21 cm Schenkel
100g DROPS Paris 28 Marine
50g DROPS Paris 41 Senf
50g DROPS Paris 37 Rostrot
Häkelnadel 4.5mm
Stopfnadel zum Vernähen

Farbaufteilung:
3 Wimpel in Marine
2 Wimpel in Senf
2 Wimpel in Rostrot




So geht's:
>> 2 Luftmaschen häkeln.

1. Reihe: 2 feste Maschen in die 1. Luftmasche / wenden

2. Reihe: 1 Luftmasche / 1 feste Masche in die Masche der Vorrunde / 2 feste Maschen in 1 Masche der Vorrunde / wenden

3. Reihe: 1 Luftmasche / je 1 feste Masche in je eine feste Masche der Vorrunde / in die letzte Masche der Vorrunde 2 feste Maschen häkeln / wenden

Diese 3. Reihe wird ständig wiederholt. Begonnen wird immer mit 1 Luftmasche und in die letzte Masche der Reihe werden 2 feste Maschen gehäkelt.





Häkle so lange, bis du die gewünschte Größe erreicht hast. Die anderen Wimpel häkelst du auf dieselbe Weise. Vernähe vor dem Zusammenhäkeln alle Fäden.

Wimpel zusammenhäkeln:

Mit der Farbe Marine wird auf die letzte Reihe der Wimpel eine feste Maschenreihe gehäkelt. Wenn du am Ende eines Wimpels angekommen bist, setze einfach gleich bei der ersten Masche des neuen Wimpels fort. Am Ende der gesamten Kette kann man eine Schlaufe aus Luftmaschen häkeln, damit lässt sie sich besser befestigen: Dafür nach der letzten feste Masche 10 Luftmaschen machen / 1 Kettmasche in die erste Luftmasche = Schlaufe. Jetzt häkelst du noch eine zweite feste Maschenreihe zurück. Enden wieder mit 10 Luftmaschen / 1 Kettmasche in die 1. Luftmasche.

Faden abschneiden und vernähen – fertig!





Habt viel Freude beim Häkeln und dekorieren mit der Wimpelkette!

doris